Führungskräfteentwicklung

16 Zahlen, die die Zukunft von Führung prägen

Leadership neu gedacht: 16 starke Zahlen, die zeigen, wie sich Führung verändert

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Was aktuelle Studien über die Zukunft von Führung zeigen

Führungskräfteentwicklung ist längst kein „Nice-to-have“ mehr, sie entscheidet über den Unternehmenserfolg. 

Mit steigendem Druck auf Führungskräfte wird klar: Starke Führung entsteht nicht von allein. Unternehmen müssen gezielt investieren, klare Prioritäten setzen und sich von veralteten Ansätzen verabschieden.

Leadership neu gedacht zeigt sich bereits deutlich in den Zahlen: 

Führungskräfteentwicklung konzentrierte sich lange vor allem auf klassische Business-Kompetenzen: Entscheidungsfindung, Strategie, Risikomanagement und Change Leadership.

Die heutige Realität verlangt jedoch genauso viel Fokus auf die menschliche Seite von Führung: Empathie, Bescheidenheit, Inklusion und die Fähigkeit, auch unter Druck klar zu kommunizieren. Diese Fähigkeiten gelten längst nicht mehr als „Soft Skills“. Sie gehören heute zu den anspruchsvollsten und wichtigsten Kompetenzen moderner Führung.

Selbstwahrnehmung steht im Mittelpunkt dieses Wandels. Sie bildet die Grundlage für emotionale Intelligenz, Vertrauen und authentische Führung.

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„Obwohl 95 % der Menschen glauben, selbstwahrnehmend zu sein, zeigen Studien, dass es tatsächlich nur 10 bis 15 % sind.“

Tasha Eurich

 

Wirksame Führungskräfteentwicklung setzt genau an dieser Lücke an. Sie fordert Führungskräfte dazu heraus, den Unterschied zwischen Selbstbild und Fremdwahrnehmung bewusst zu erkennen.

Diese Lücke zu schließen verändert nicht nur einzelne Menschen, sondern ganze Organisationen.

Warum Selbstwahrnehmung Führung verändert

 

Wie sich Führungskräfteentwicklung verändert

  • Laut der Global Leadership Development Study 2025 von Harvard Business Impact:
    Emotionale und soziale Intelligenz zählen zu den wichtigsten Führungskompetenzen, um aktuelle und zukünftige Anforderungen erfolgreich zu meistern. 47 % der Befragten in 14 Ländern sagen, dass diese Fähigkeiten heute wichtiger sind als noch 2024.

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Das ist ein positives Signal. Ebenso ermutigend ist der Gartner Report 2024:

  • Zum dritten Mal in Folge zählen Leadership- und Managemententwicklung zu den wichtigsten Prioritäten für HR-Verantwortliche, von denen die Hälfte CHROs waren. Das ist besonders relevant, da 75 % angeben, dass Führungskräfte sich überfordert fühlen und Schwierigkeiten haben, mit den wachsenden Anforderungen ihrer Rolle umzugehen.

Trotzdem zeigen aktuelle Studien, dass viele Organisationen trotz hoher Investitionen noch immer nicht gezielt auf allen Ebenen in starke Führung investieren.

Verschiedene Studien zeigen:

  • Nur 5 % der Organisationen bieten strukturierte Führungskräfteentwicklung auf allen Ebenen an. 
Zahlreiche Hinweise zeigen außerdem, dass Unternehmen einen hohen Preis zahlen, wenn Investitionen in Führungskräfteentwicklung zugunsten anderer dringender Themen wie KI-Integration, Polarisierung am Arbeitsplatz oder Cybersecurity zurückgestellt werden. Das Risiko für Demotivation, Konflikte und Fluktuation steigt dadurch deutlich. 
Siehe „Warum frühe Führungskräfteentwicklung entscheidend ist“

 

Ist Führungskräfteentwicklung fit für die Zukunft?
Dieselbe Harvard Business Impact Studie zeigt, dass die größte Herausforderung für Führungskräfteentwicklung im Jahr 2025 fehlende Zeit für Lernende ist. Fast die Hälfte der Befragten nennt dies als größte Hürde. Doch zu welchem Preis? Führungskräfte brauchen Raum, um zu reflektieren, sich weiterzuentwickeln und zwischenmenschliche Herausforderungen zu bearbeiten, die ihre Fähigkeit beeinflussen, Teams wirksam zu führen. .

  •  Bereits die Ausgabe der Studie aus dem Jahr 2023 zeigte, dass nur sechs von zehn Top-Führungskräften sagen, dass ihre Organisation Selbstwahrnehmung aktiv fördert und nur 56 % geben an, dass ihre direkten Vorgesetzten Selbstwahrnehmung konsequent vorleben. 
  •  Trotz der positiven Haltung gegenüber mehr Weiterbildung zeigt der Gartner Report (60 Länder, alle Branchen, 1.400 HR-Verantwortliche) auch, dass 70% der HR-Verantwortlichen sagen, dass aktuelle Leadership-Programme Führungskräfte nicht ausreichend auf die Zukunft vorbereiten und 74 % der Meinung sind, dass Führungskräfte nicht genug darauf vorbereitet sind, Veränderung erfolgreich zu gestalten. 
  •  Ebenso besorgniserregend: Das Center for Creative Leadership zeigte im vergangenen Jahr, dass 60 % der neuen Führungskräfte keinerlei Training erhalten haben, als sie ihre erste Führungsrolle übernommen haben. 
  •  Noch kritischer ist die Zahl von Gallup aus dem Jahr 2025: 44 % aller Führungskräfte, nicht nur neuer Führungskräfte, geben an, nie eine formale Führungsausbildung erhalten zu haben. 
  •  Laut der Online-Plattform LEADX war Führungskräfteentwicklung nur in 54 % der befragten Unternehmen im Jahr 2024 verpflichtend. 
  •  LEADX berichtet außerdem, dass die durchschnittlichen Budgets für Führungskräfteentwicklung zwischen 2023 und 2024 um über 70 % gesunken sind, unter anderem durch wirtschaftliche Unsicherheiten und KI-getriebene Umstrukturierungen. 
  •  Zusätzlich erwarten 48 % der befragten Leadership-Development-Verantwortlichen stagnierende Budgets, während 26 % mit weiteren Kürzungen rechnen. 

Wenn viele Organisationen gar keine formale Führungskräfteentwicklung anbieten und andere ihre Investitionen reduzieren, entsteht ein offensichtliches Risiko: schlecht vorbereitete Führungskräfte müssen Unternehmen durch immer komplexere Zeiten führen. Führungskräfteentwicklung sollte deshalb nicht als optionale Ausgabe betrachtet werden, sondern als strategische Investition in Resilienz, Zukunftsfähigkeit und nachhaltigen Unternehmenserfolg. 

Entdecke, wie du die Wirkung deiner Leadership-Programme messbar machen kannst. 

Menschen kündigen nicht ihren Job, sondern ihre Führungskraft 

  •  Laut einer Gallup Studie haben 50 % der Amerikanerinnen und Amerikaner bereits einen Job verlassen, um ihrer Führungskraft zu entkommen. 
  •  Gallup zeigt außerdem auf Basis von über 100.000 Arbeitsplatzinterviews, dass Führungskräfte für mindestens 70 % der Unterschiede im Team-Engagement verantwortlich sind.

Talentierte Menschen verlassen Unternehmen, wenn Führung nicht funktioniert oder wenn keine offene, empathische Team- und Unternehmenskultur entsteht, mit der sie sich identifizieren können.

Die erfolgreichsten Organisationen erkennen deshalb zunehmend, dass gezielte Entwicklung menschlicher Fähigkeiten Führungskräfte dabei unterstützt, Teams wirksamer zu führen, Zusammenarbeit zu stärken, Veränderung zu begleiten und als Mentorinnen und Mentoren zu agieren.

Mit dem zunehmenden Wandel hin zu hybriden und remote Arbeitsmodellen werden Empathie und Anpassungsfähigkeit immer entscheidender, um Motivation, Engagement und Produktivität langfristig zu sichern.

 

„Es geht heute nicht mehr nur um fachliche Kompetenz. Führungskräfte müssen Menschen beeinflussen, klar kommunizieren und Veränderungen gemeinsam mit der gesamten Organisation gestalten können.“

Hari Mann, Professor an der Hult International Business School und Dean of Hult Ashridge Executive Education


 Moderne Führung bedeutet Vertrauen, Loyalität und Verantwortung 

Die Anforderungen an Führung sind heute hoch. Klassische Business-Kennzahlen wie Profitabilität bleiben wichtig. Gleichzeitig hängt die Gesundheit einer Organisation zunehmend davon ab, wie Führung Beziehungen gestaltet.

Vertrauen und Loyalität entstehen dort, wo Menschen sich respektiert, wertgeschätzt und in ihrer Entwicklung unterstützt fühlen.

  •  Laut der Korn Ferry  Global Workforce Survey mit 15.000 Fach- und Führungskräften kämpfen 43 % der Senior Executives mit dem sogenannten Impostor-Syndrom. Viele zögern dadurch, ihre Meinung offen zu äußern, Ideen zu hinterfragen oder sich aktiv in wichtige Diskussionen einzubringen.

Gleichzeitig verändern hybride und remote Arbeitsmodelle die Anforderungen an Führung grundlegend. Teams auf Distanz zu führen erfordert andere Fähigkeiten als klassische Präsenzführung.

Für Führungskräfte aller Ebenen werden deshalb Selbstwahrnehmung, das Verständnis eigener und fremder Präferenzen sowie der bewusste Umgang mit Teamdynamiken immer wichtiger. Ebenso entscheidend ist die Fähigkeit, emotionale Reaktionen bewusst zu steuern und den eigenen Kommunikationsstil flexibel anzupassen.

Genau diese Fähigkeiten bilden die Grundlage für starke Beziehungen im Arbeitsalltag und schaffen sowohl eine gesunde Unternehmenskultur als auch nachhaltigen Unternehmenserfolg.

Selbstwahrnehmende Führungskräfte erkennen ihre eigenen Denkmuster, Emotionen und möglichen Vorurteile besser und können dadurch fundiertere Entscheidungen treffen.

 

„Die Zeit des autoritären CEO-Führungsstils ist längst vorbei … am Ende geht es immer um menschenzentrierte Führung.“

Hans-Werner Kaas, Senior Partner bei McKinsey und Co-Autor von The Journey of Leadership: How CEOs Can Learn to Lead from the Inside Out

 

 Die wirkungsvollste Lösung für starke Führung liegt in einem organisationsweiten Ansatz, der Menschen dabei unterstützt, Werte, Arbeitsstile, Kommunikationspräferenzen und zwischenmenschliche Dynamiken besser zu verstehen – ebenso wie individuelle Karriereziele, Entwicklungspotenziale und den Umgang mit Konflikten.

 

 Leadership braucht Unterstützung aus der Führungsebene 

Gerade CHROs, die heute zunehmend auf C-Level-Ebene mitgestalten, brauchen die richtige Unterstützung, um dieser Verantwortung gerecht zu werden.

Wenn menschliche Fähigkeiten auf Führungsebene bewusst priorisiert werden, sinkt das Risiko für nachlassende Motivation, geringere Mitarbeiterbindung und schwächere Unternehmensleistung.

Erfahrene HR-Führungskräfte erkennen frühzeitig Anzeichen von Demotivation, Burnout, schwindendem Vertrauen im Team oder sinkender Leistung.

Deshalb sollten sie ebenso wie Führungskräfte auf allen Ebenen die richtigen Werkzeuge erhalten, um diesen Risiken aktiv entgegenzuwirken. Dazu gehört, Menschen dabei zu unterstützen, bewusster rund um Werte, Sinn, Motivation und Zusammenarbeit zu agieren – ebenso wie in ihren fachlichen Aufgabenbereichen.

Lasst uns Führung neu denken und Führungskräfte dabei unterstützen, langfristig erfolgreich zu sein.


Selbstwahrnehmende Führungskräfte inspirieren und motivieren ihre Teams nachweislich wirkungsvoller als Führungskräfte mit geringer Selbstwahrnehmung.

Deshalb beginnen unsere Leadership-Programme mit Selbstverständnis. Sie helfen Führungskräften dabei zu erkennen, wo ihre Stärken liegen, wo Herausforderungen entstehen und wo sie aktuell nur reagieren statt bewusst zu führen.

Auf dieser Grundlage unterstützen wir Führungskräfte anschließend dabei, andere besser zu verstehen. So können sie Talente gezielt fördern, Teams stärker verbinden und innovative, dynamische Organisationen erfolgreich führen.

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